28. Januar, 2010
Dräger Zeus Infinity Empowered: Die nächste Generation der Anästhesiegeräte von Dräger
Lübeck – Ein komplett integriertes Anästhesiesystem, das sowohl vollautomatisch als auch manuell durch die Narkose führt: Mit dem neuen Dräger Zeus Infinity Empowered (IE) erfüllt Dräger vielfältige Kundenanforderungen. So vereint das Produkt verschiedene Anästhesietechniken in nur einem System. Der neue Zeus IE bietet eine bessere IT-Vernetzung, ist einfach zu bedienen und unterstützt Kliniker, therapeutische Entscheidungen zu treffen. Künftig kann das Gerät in das Infinity Acute Care System (IACS) eingebunden werden. Das neue Anästhesiesystem ersetzt den seit 2003 im Markt etablierten Zeus.
Der Dräger Zeus IE bietet sämtliche Möglichkeiten der Anästhesietechniken: Ob inhalative oder (total-)intravenöse Anästhesie, in dem geschlossenen Kreislaufsystem des Dräger Zeus IE können all diese Anwendungen eingesetzt werden. Dank seines geschlossenen Systems verbraucht das Gerät sogar noch weniger Gas als im low flow oder minimal flow Mode – und das vollautomatisch. Neben der manuell gesteuerten Frischgasdosierung lässt sich auch eine automatische Steuerung von Sauerstoff, Trägergas und volatilen Anästhetika durchführen (TCA =Target Controlled Anesthesia) und zwar zielgenau. Mögliche Leckagen kompensiert das Gerät automatisch.
Das optional erhältliche, integrierbare hämodynamische Monitoring lässt sich über den hochauflösenden 17“ Bildschirm des medizinischen Cockpits, dem Infinity C500, bedienen. Aber auch die Beatmungsparameter kann der Kliniker von hier aus kontrollieren. So fließen die gesamten OP-Daten automatisch in das integrierte Patientendaten-Management-System und vereinfachen so auch Arbeitsabläufe.
Unterstützung für den Anwender
Erwachsene Patienten, Kinder oder Neugeborene profitieren auch im OP von der differenzierten Beatmung in intensivmedizinischer Qualität. Die Turbine ermöglicht Spontanatmung zu jeder Zeit, wodurch sich die Erholungsphase des Patienten verkürzen kann. Das Ansteuern von bis zu vier Spritzenpumpen (Fresenius Module DPS) und die integrierte Medikamentendatenbank, welche vorkonfigurierte Standardwerte und Dosierungsgrenzen für eine Vielzahl von Medikamenten enthält, sorgen für eine bestmögliche intravenöse Anästhesie. Sie unterstützen den Anwender in seinen therapeutischen Entscheidungen.
Standardisierung bietet Sicherheit und erhöht die Effizienz
Im OP und auf der Intensivstation sollten Nomenklaturen und Bedienphilosophien identisch sein. Das Konzept des IACS, in das der Dräger Zeus IE integrierbar sein wird, sieht genau dieses vor. So entsprechen Benutzeroberfläche, Nomenklatur und Teile der verwendeten Hardware denen anderer IACS-Komponenten, wie beispielsweise dem Beatmungsgerät Dräger Evita Infinity V500. USB-Schnittstellen zum Speichern und Laden von Geräte- und Profileinstellungen ermöglichen es dem Kliniker, Einstellungen innerhalb kürzester Zeit auf beliebig viele Zeus IE-Systeme zu übertragen. Eine einheitliche, intuitive Benutzerführung und ein effizienteres Service-Konzept sollen so den Anwender unterstützen.
Zu den ersten Kunden, die sich für den Dräger Zeus IE entschieden haben, gehören das Unfallkrankenhaus Berlin, die Universitätsklinik Magdeburg und auch das Dokuz Eylül University Research and Application Hospital in Izmir, Türkei.