Petrochemische Industrie

Die Veredlung des Rohöl

Ob Flugbenzin oder Plastiktüte, Fiberglasboot oder Autoreifen: Ohne Öl wären diese Errungenschaften der Neuzeit undenkbar. Doch bevor das Endprodukt vorliegt, ist eine ganze Reihe von Umwandlungsschritten erforderlich. Am Anfang dieser Kette steht die Verarbeitung des Rohöls in der Raffinerie.

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Die wichtigsten Verfahren sind das Cracken, die Dampfreformierung und die Aromatenherstellung. In verschiedenen Prozessstufen entstehen dabei Kraft- und Schmierstoffe sowie Ausgangsstoffe für die Weiterverarbeitung durch die chemische Industrie.

Die meisten chemischen Erzeugnisse lassen sich aus zirka 300 Grundchemikalien aufbauen. Diese Molekülverbindungen werden heute zu rund 90 Prozent aus Erdöl und Erdgas gewonnen.

Das Geschäft der Petrochemiebranche verteilt sich auf wenige Global Player, die das angelieferte Rohöl in verschiedenen Fraktionen verarbeiten und die dabei entstandenen Substanzen anschließend lagern und sie dann an den Verbraucher oder zur Weiterverarbeitung weiterverkaufen.

Petrochemie ist Massengeschäft! Das heißt, der Output ist riesig, doch die Anzahl der Prozesse bleibt überschaubar und sie laufen weltweit gleich ab. Daher haben die Konzerne ihre Abläufe hochgradig standardisiert und auch eigene Sicherheitsregelwerke etabliert.

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Ziel ist es, die beim Betrieb anfallenden vorwiegend explosiven Substanzen frühzeitig zu erkennen und so Menschen, Umwelt und Anlagen zuverlässig zu schützen. Besondere, zusätzliche Sicherheitsherausforderungen ergeben sich bei den regelmäßig durchzuführenden Shutdowns.

Ob entzündliche Gase oder toxische Stoffe, Transport oder Lagerung, Leckstellenerkennung oder Emissionskontrolle der Standortumwelt – Dräger Gasdetektoren und Brandmelder sorgen zuverlässig dafür, dass kein Auftreten schädlicher Substanzen unentdeckt bleibt.

Kein Wunder, dass Raffineriebetreiber in allen Teilen der Welt Dräger Lösungen vertrauen – zum Teil schon seit mehreren Jahrzehnten.

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Verarbeitung - Sicherheit für Mensch, Umwelt und Anlage

Reinigen – Destillieren – Konvertieren: Mit diesen drei Verfahren entstehen in der Raffinerie aus Rohöl unterschiedlichste höherwertige Produkte, wobei der größte Teil auf Diesel, leichtes Heizöl und Ottokraftstoffe entfällt.

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Vom Rohstoff zum Endprodukt: Lagertechnik auf höchstem Sicherheitsstandard

Tag- und Nachtschicht im Wechsel: Raffinerien laufen rund um die Uhr. In einem kontinuierlichen Massenfluss wird angelieferte Ware gelagert, verarbeitet, wieder gelagert und dann abtransportiert.

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Revision und Wartung

Normaler Weise bedeutet Stillstand Pause: Doch wenn Raffinerien für Wartungszwecke oder Reparaturen heruntergefahren werden, ist Mehrarbeit für alle angesagt. Denn mit Blick auf den extrem kostenspieligen Produktionsausfall gilt es, die Stillstandszeiten auf ein Minimum zu reduzieren.

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Mehr als eine Pflichtübung: Sicherheitsmanagement

In den Anlagen stinkt es nach faulen Eiern – giftiger, hoch entzündlicher Schwefelwasserstoff ist ausgetreten. Zum Glück passiert so etwas äußerst selten. Doch im Falle eines Falles können Ihre Mitarbeiter und die Anwohner froh sein, wenn es ein gut funktionierendes Sicherheitsmanagement gibt.