In den Anlagen stinkt es nach faulen Eiern – giftiger, hoch entzündlicher Schwefelwasserstoff ist ausgetreten. Zum Glück passiert so etwas äußerst selten. Doch im Falle eines Falles können Ihre Mitarbeiter und die Anwohner froh sein, wenn es ein gut funktionierendes Sicherheitsmanagement gibt. In Raffinerien und anderen petrochemischen Betrieben ist ein solches Instrument unverzichtbar; die einschlägigen Normen finden sich im Gesetz, aber auch in Arbeitsstättenrichtlinien, Regeln und Vorschriften der Berufsgenossenschaft sowie in den Vorgaben der Sachversicherer. Der Schutz von Leben und Gesundheit hat dabei höchste Priorität. Schnelle Reaktionszeiten sind gefragt.
Ein leistungsfähiges Sicherheitsmanagement bringt noch weitere Vorteile mit sich: So räumen Versicherer ihren Kunden günstigere Konditionen ein und Berufsgenossenschaften stufen sie in eine tiefere Gefahrenklasse ein, wenn der Sicherheitsstandard im Branchenvergleich überdurchschnittlich ist. Und dass effektives Sicherheitsmanagement sogar einen Beitrag zur Wertschöpfung leistet, überzeugt auch kostenbewusste Manager: Jeder Tag Produktionsausfall kann schließlich Kosten in Millionenhöhe verursachen.
Die Herausforderungen an das Sicherheitsmanagement sind vielfältig und zeigen sich von der ersten Blaupause der Planungsphase bis zum täglichen Betrieb: Involviert sind unter anderem Anlagenplaner, Zertifizierer, Anlagenbauer, Sicherheitsingenieure und die Werkfeuerwehr. Sie alle unterstützt Dräger mit einem breiten Angebot an Dienstleistungen: Das Leistungsspektrum ist vielfältig und umfasst die Erstellung von Sicherheitskonzepten und die Analyse des Systems der betrieblichen Gefahrenabwehr ebenso wie Verhaltenstrainings in Gefahrensituationen. Dazu kommen Räumungs- und Evakuierungsübungen und die Ausbildung von Brandschutzhelfern, Evakuierungshelfern und betrieblichen Sicherheitsteams. Ihre Mitarbeiter lernen bei Dräger das richtige Verhalten in Gefahrensituationen: Die Teilnehmer erleben reale Stresssituationen und werden dabei von erfahrenen Verhaltenstrainern geführt und von speziell ausgebildeten Sicherheitsfachleuten betreut.
Sollte wirklich einmal der Ernstfall eintreten, ist der Anlagenbetreiber bestens gerüstet: Notfallpläne, Sicherheitsbestimmungen und trainiertes Personal setzen den Rahmen für schnelles Handeln: mit Gasmesstechnik und Atemschutzgeräten, Fluchtgeräten, Chemikalienschutzanzügen und Notbeatmungsgeräten von Dräger.
Sicherheit bedeutet in Raffinerien auch, dass das Personal immer in der Lage sein muss, schnell und angemessen zu reagieren. Um präventiv Beeinträchtigungen durch Alkohol und Drogen auszuschließen, klären präzise Atemalkohol- und Drogenmessgeräte von Dräger im Verdachtsfall über diese auf – ohne Nadeln und Spritzen, schnell, hygienisch und unkompliziert per Atemluft oder Speichelprobe.